Quellwasser
Quellwasser

Richtig Trinken 1

Basiswissen richtig trinken Teil 1

Woher also das Wasser nehmen – richtig Trinken?

Inspiriert durch einige Zeitungsartikel über „richtiges Trinken“,  kam ich auf den Gedanken dem Thema Wasseraufnahme und Trinken einen eigenen Beitrag zu widmen. Zugleich begann ich über einige Fragen bzgl. Trinken reflektieren und meine Erfahrungen der letzten über 30 Jahre nachzudenken.

  • Wozu brauchen wir Wasser?
  • Wie sollte ich Wasser aufnehmen?
  • Was soll ich trinken?
  • Wie viel soll ich täglich trinken?

Diese und andere Fragen stellen sich mir immer wieder und so möchte ich hier ein paar meiner Erfahrungen und Gedanken dazu weitergeben. Die erwähnten Artikel wurden überwiegend von Ernährungsberatern geschrieben und folgen wie die meisten Artikel über gesunde Ernährung den Richtlinien der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung).

Wozu wir Wasser brauchen und warum es unser wichtigster Nährstoff ist beschreibe ich ausführlich im Beitrag 90/10 High Water Nutrition 2 .

Ein wichtige Erfahrung vorneweg!

Aus meiner Erfahrung entsteht der überwiegende Wasserbrauch heutzutage durch schlecht zu verdauende Nahrungsmittel. Wir könnten also mit einem Bruchteil Wasser auskommen, würden wir uns artgerecht ernähren.

Wie komme ich darauf? – Ein Schlüsselerlebnis

Ich möchte hier weniger auf die allgemeinen Empfehlungen als viel mehr auf meine Erfahrungen im Zusammenhang des Trinkens bzw. der Wasseraufnahme eingehen. So gab es für mich immer wieder Schlüsselerlebnisse in den letzten 35 Jahren, welche mich zu einem Umdenken was das Trinken angeht bewegten. Ein solches Erlebnis ereignete sich 2001. Es stellt alles was ich über das Trinken gelernt hatte auf den Kopf. Schon seit frühester Kindheit wurde mir beigebracht, dass ich lange ohne Essen aber nur kurze Zeit ohne Trinken auskommen kann. Mir wurde beigebracht mindestens 2,5l am Tag zu trinken.

Ich hatte zu diesem Zeitpunkt gerade erkannt, wie wichtig eine bessere gesunde Ernährung für meine Gesundheit ist und auf Rohkost umgestellt. Ich wollte diese Ernährungsrichtung ausprobieren und stellte im Winter fast ausschließlich auf Papayas um. Alle rieten mir seinerzeit davon ab, da dies gerade im Winter gesundheitliche Probleme mit sich ziehen würde. Der Körper brauche gerade im Winter warme gekochte Nahrung, um ihm Wärme zuzuführen. Seltsamer Weise froren die Menschen, welche mir davon abrieten, ständig und waren meist dick angezogen während ich im T-Shirt rumlief. Warum das so war erkannte ich erst viel später.

Das Gegenteil ist der Fall und das bemerkte ich so nebenbei. So aß ich jeden Morgen meine 1-2 Papayas (große von Tropenkost – nicht die Papayas die wir so aus Supermärkten kennen). Ich bemerkte, wie mich diese, zusammen mit ein paar aktivierten Nüssen und gekeimten Samen, sehr satt machten. So brauchte ich bis mittags nichts mehr zu essen. Das entscheidende fiel mir allerdings erst nach ein paar Tagen auf. Ich trank fast den ganzen Tag nicht und da ich kein Durstgefühl bekam fiel mir das auch erst gar nicht auf. Ich war total verwundert, da dies ja alles auf den Kopf stellt was ich so über das Trinken gelernt hatte.

Statt richtig Trinken zu lernen sollte ich mir lieber Gedanken über die richtige Nahrung machen. So begann ich, mein Essverhalten zu beobachten und in direkten Zusammenhang mit meinem Trinkverhalten zu bringen.Ich schrieb auf, wann ich nach dem Essen Durst bekam und wie viel ich trinken musste. Dabei stiess ich auf natürliche Nahrung, bei deren Zufuhr ich kaum trinken muss bishin zu Nahrung nach deren Verzehr ich bis zu 900% des Gewichtes dieser Nahrung nachher trinken muss. Das ist vor allem sehr trockene Nahrung, welche kein Wasser enthält. In unserem Alltag sind das vor allem Getreideprodukte wie Brot, Nudeln, Reis, Brötchen oder Kuchen.

Ich kam so im Laufe der letzten Jahre auf erstaunliche Zusammenhänge was meine Wasseraufnahme und den Wasserverbrauch angeht. Heute sehe ich damit auch das 90/10 High Water Prinzip bestätigt. Ich bleibe fit uns gesund, wenn 90% meiner Nahrung aus Wasser bestehen.

Von Natur aus nehmen wir unsere benötigte Hauptwassermenge durch artgerechte feste Nahrung auf. Wir brauchen also gar nicht viel zu trnken, wenn wir die richtige Nahrung zu uns nehmen.

Das scheint von Natur aus Sinn zu machen, denn feste wasserreiche Nahrung ist fast überall verfügbar, natürliche Wasserquellen sind dies nicht. zudem sind solche Wasserquellen in der Natur gefragt und auch gefährliche Orte wo man auf seine Fressfeinde bzw. konkurenten trifft.

Akuter Wassermangel

Den Richtwert der DGE halte ich immer noch für einen guten Ausgangspunkt, doch jetzt eher am unteren Ende für die durchschnittliche Nahrungsaufnahme in unserer Kultur. Ich empfehle eher das doppelte zu trinken bzw. es gleich richtig zu machen und schrittweise auf mehr Nahrung mit hohem Wassergehalt umzusteigen. Grund dafür ist die erhöhte Aufnahme unnatürlicher verarbeiteter Lebensmittel . Meist sind diese noch mit einem sehr hohen Anteil an Salz oder Zucker versetzt, was die zur Verdauung nötige Menge an Wasser nochmal erhöht.
Werden diese Lebensmittel dann erhitzt, erhöht sich nach meiner eigenen Erfahrung die aufzunehmende Wassermenge nochmals.
Dabei gehe ich überwiegend nach meinem Durstgefühl. Esse ich z.B. zum Frühstück Brötchen, Käse oder Marmelade, stellt sich sehr schnell ein Durstgefühl ein. So empfehle ich, entgegen sonstigen Empfehlungen beim Essen nicht zu trinken, diesem Durstgefühl nachzugeben und dosiert zu trinken bis das Durstgefühl nachlässt. Das kann bei 2 Brötchen schon mal bis zu einem Liter betragen. Wird die Nahrung erhitzt und esse ich z.B. einen großen Teller Nudeln mit Pesto, so beträgt die aufzunehmende Menge Wasser bei mir ca. 2l.
Dabei benötigt mein Körper das Wasser nicht etwa, um diese Nahrung zu verwerten, sondern um sie aufzulösen und dosiert wieder aus dem Körper auszuscheiden.

Lies weiter auf

 90/10 High Water gesunde Ernährung 190/10 High Water richtig Kauen, Richtiges Trinken 2

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