fbpx
mentale Gesundheit
mentale Gesundheit

Mentale Stärke – Achtsamkeit

Zuletzt aktualisiert:

Mental bedeutet geistig, den Geist oder das Denken betreffend bzw. aus dem Denken hervorgegangen. Mentale Stärke bzw. Gesundheit bedeutet also einen gesunden Geist zu besitzen bzw. ein gesundheitsförderndes Denken zu kultivieren.

Alles Kopfsache oder was?

Jeder kennt den Spruch “…alles Kopfsache!” und doch wird die Auswirkung unserer Gedanken auf unsere Taten weitgehend unterschätzt. In unserer Kultur lernen wir zu glauben. Wir glauben und erfahren es auch jeden Tag, dass sich negative Gedankenmuster auf unser körperliches Wohlbefinden und unser körperliches Verlangen auswirken. Besonders was die Ernährung angeht kennen wir das nur sehr gut. Wir sind genervt vom Alltag, ein Job der keinen Spass macht, ein Kollege der bevorzugt wird, eine Beziehung die nicht funktioniert, es gibt 1000 Gründe warum es uns mental, oder psychisch wie wir es nennen, schlecht geht. Was tun wir dann? wir kompensieren, denn unsere Natur strebt nach Ausgleich. Dies spart Energie. Viele von uns kompensieren über ihr Essen, greifen dann zu etwas Süßem oder Deftigem. Ein Teller Nudeln und ein Bier am Abend oder eine Tafel Schokolade schaffen ein gutes Gefühl und einen Ausgleich zum Alltag. Dieser anfängliche Ausgleich kann schnell in ein Suchtverhalten umschlagen. Von Sucht sprechen wir, wenn wir diese Kompensation nicht mehr lassen können, obwohl wir wissen, dass sie uns schadet.

Unsere Gedanken von heute bestimmen unser Handeln von morgen.ein kleiner Mönch

Wenn ich dir jetzt sage, dass du die gleiche Wirkung mit positiven Gedanken erzielen kannst. Du kannst jederzeit deine Gedanken verändern, du kannst denken was du möchtest. Diese Gedanken werden sich genauso auf dein Handeln auswirken. Du wirst jetzt bestimmt lachen und denke, das hab ich doch schon gehört. Das kommt doch aus der Esoterik Ecke, ist Spinnerei und nichts für mich. Was ist gerade passiert? Von unserer Geburt an lernen wir, werden auf bestimmte Gedankenmuster geprägt, lernen eine bestimmte Art zu denken. Genau ein solches Muster ist jetzt bei dir angesprungen.

Möchtest du deine Ernährung verändern, lerne deine Gedanken zu verstehen, lerne anders zu denken.ein kleiner Mönch

Doch wie kann ich mein Denken verändern? Welche Veränderung ist sinnvoll für mich? Hierfür gibt es so viele Methoden wie es Menschen gibt. Wir gehen den Weg der Achtsamkeit. Doch was bedeutet überhaupt Achtsamkeit?

Achtsamkeit – Verstehen – Handeln

Achtsamkeit bedeutet sich selbst, seine Umwelt wahrnehmen, ohne zu bewerten. Wir beobachten was wir tun. Wir sind im Augenblick und konzentriert. Im Augenblick gibt es keine Angst, Zweifel oder Bedenken. Wir tun was wir gerade tun so gut wir es eben können. Achtsamkeit ist tief in unserer Natur verankert und ein wichtiger Aspekt unseres Lebens in der Natur. Unsere Kultur trainiert uns diese Achtsamkeit schon früh in Kindergarten und Schule ab. Doch wir können uns erinnern und wieder Achtsamkeit lernen. Achtsamkeitsübungen sind so alt wie unsere Kulturen. Sie sind fester Bestandteil in Religion wie dem Buddhismus (Zen), im Yoga oder auch aus Kampfsportarten kennen wir diese.

Aber auch in unserer modernen Gesellschaft sind diese angekommen und werden bewusst genutzt. In den späten 1970er Jahren entwickelte z.B. der Molekularbiologe Jon Kabat-Zinn in den USA ein Programm zur Stressbewältigung durch gezielte Lenkung von Aufmerksamkeit. Die achtsamkeitsbasierte Stressreduktion (Mindfulness-Based Stress Reduction – MBSR) wird heute in vielen Bereiche genutzt

Wissenschaftlich belegte Auswirkungen von Achtsamkeitsübungen

  • Stress und Burnout
  • Depressionen
  • psychische Störungen und Erkrankungen wie Angststörungen, Ess-Störungen, Persönlichkeitsstörungen, Psychosen, Schizophrenie oder Trauma
  • Schmerz
  • Hauterkrankungen
  • Krebs
  • HIV
  • Suchterkrankungen

 

Warum beobachten, ohne zu bewerten?

All unsere Leiden und Krankheiten entstehen durch gelernte Muster. Wenn wir uns beobachten, ohne zu werten, fangen wir an diese Muster zu verstehen. Warum greife ich z.B. zur Schokolade, wenn ich schlecht drauf bin? Wenn ich jetzt diese Muster immer wieder mit schlecht bewerte, werde ich in diesen gefangen oder versuche sie wie üblich mit Gewalt zu loszuwerden. Ein Beispiel für solche Gewalt sind gängige Diäten. Sie funktionieren nicht, denn kein Mensch hat auf Dauer die Kraft gegen seine Natur zu leben. Mit der Achtsamkeitsmethode werde ich lernen diese Muster zu verstehen. So kommt mit zunehmenden Verständnis automatisch zu richtigem Handeln ohne das wir es bewusst initiieren.

Achtsamkeitsübungen führen zu mentaler Stärke

Doch wie kommt es dazu, dass wir automatisch richtig handeln, dass sich unsere Ernährung mit zunehmender mentaler Gesundheit und Stärke automatisch umstellt.  Dazu beantworten wir uns am besten die Frage, was macht einen mental starken Menschen aus? Mit zunehmender mentaler Stärke nehmen Willensstärke, Unabhängigkeit, Selbstvertrauen, Freude (auch über das Glück anderer), Frustrationstoleranz zu. Wir werden ruhiger, dankbarer,  ausgeglichener und entspannter.

Und was machen zufriedene Menschen? Sie konsumieren wenig! Bedeutet unsere Schokolade, Nudeln oder Konsumgüter, mit denen wir sonst kompensierten, werden nicht mehr gebraucht und verschwinden. Wir gehen also an die Ursachen durch Beobachten und verstehen der Symptome. Ein ganz anderer Ansatz als wir es von klein auf lernen. Wir lernen, dass es für jedes Symptom  eine Tablette gibt.

Der Schüler fragte den Meister, was den Meister von ihm unterscheide. Der Zen-Meister entgegnete ihm: „Wenn ich gehe, dann gehe ich. Wenn ich esse, dann esse ich. Wenn ich schlafe, dann schlafe ich. Der Schüler erwiderte: „Aber das mache ich doch auch.“ Der Zen-Meister antwortete:“Wenn Du gehst, denkst Du ans Essen und wenn Du isst, dann denkst Du ans Schlafen. Wenn Du schlafen sollst, denkst Du an alles Mögliche. Das unterscheidet uns.ein kleiner Zen Mönch

Gesunde Ernährung neu gedacht

Möchtest du etwas über gesunde Ernährung lernen, dann vergiss alles was du über Ernährung zu wissen glaubst. Frag dich, ob es Wissen ist oder etwas was du mal von einer Autoritätsperson gezeigt bekommen hast und natürlich geglaubt hast. Wir lernen von klein auf zu glauben und nicht selbstständig zu denken und zu hinterfragen. Leg die Ketten ab, die uns das Leben auferlegt hat. Geh an die Sache ran als seist du wieder ein kleines Kind, voller Spaß am Lernen und voller Wissbegier.

Die Ketten sind deine gelernten Denkmuster. Schalte sie aus und hör auf mit ihnen zu bewerten. Du denkst nichts leichter als das? Fang an und du wirst sehen, es ist die größte Hürde, welche es gleich zu Anfang zu nehmen gilt. Hast du sie genommen öffnet sich eine neue Dimension ein neuer Blick auf Ernährung.

Noch ein Wort zur modernen Wissenschaft. Diese Sichtweise lernen wir von Kindesbeinen an. Sie ist uns vertraut und wir bekommen früh beigebracht, dass sie unfehlbar und die einzig wahre Sichtweise auf die Fragen des Lebens ist. Als Wissenschaftler kann ich dir sagen, wer so denkt, wird niemals etwas Neues entdecken. Besonders im Ernährungsbereich ist sie im Grunde noch am Anfang und wir wissen aus dieser Sichtweise so gut wie nichts über gesunde Ernährung. Zudem können sie 98% der Bevölkerung, mangels Grundlagenwissen über Chemie, Biologie oder Physik), nicht verstehen und müssen glauben was man ihnen da sagt. Wissenschaft kostet Geld und muss Geld bringen. Daher findet sich auch keine Wissenschaft, welche sich mit gesunder Ernährung beschäftigt. Ehe du jetzt ganz überrascht über diese Aussage urteilst, nimm sie einfach hin und baue eigenes Wissen auf.

Wie hab ich das gemacht? Nun den Schrank voller schlauer Bücher und nach vielen Jahren überrascht immer noch nicht zu einer gesunden Ernährung gefunden zu haben, habe ich mich einfach auf die Wiese gesetzt, gewartet bis ich Hunger bekam und angefangen zu essen. Kein Witz das hat funktioniert und hält mich nach über 20 Jahren immer noch fit und gesund. Natürlich hat das funktioniert, denn wir Menschen haben uns die überwiegende Zeit genau so ernährt. Niemand hat vor 50000 Jahren nach einem Buch oder Ernährungsberater gefragt. Ich habe mich dabei beobachtet und anfangen die Prinzipien der Ernährung zu verstehen. So habe ich angefangen Wissen aufzubauen. Wir vergessen allzu oft in unserer schnelllebigen Zeit, dass Wissen und Informationen ein großer Unterschied sind. Wir lesen etwas in einer Facebookgruppe oder sonstwo im Internet und nehmen es als Unser und vor allem Wissen an. Es ist es nicht. Also frag dich erneut, was weißt du über Ernährung und was glaubst du zu wissen? Ich kam vor über 20 Jahren zu dem Schluss, dass ich nichts über Ernährung wusste, und da hatte ich mich schon 10 Jahre aus wissenschaftlicher Sicht mit Ernährung beschäftigt.

Wie fange ich jetzt an?

Eine gute Übung, gerade für Menschen welche ihre Ernährung umstellen möchten, beschreibe ich am Ende des  Beitrages Richtig Kauen. Dort beschreibe ich die Methode des achtsamen Essens.

Gute Hilfsmittel finden wir auch im Iyengar Yoga. Iyengar Yoga wird besonders Menschen gefallen, welche gerne über ihren Körper reflektieren und Sport treiben. Neben mentaler Stärke entwickeln sich selbst im hohen Alter noch enorme Flexibilität, körperliche Stärke und Fitness.

Meditation ist heute, so wie Yoga auch, in aller Munde. So finden sich bestimmt auch in deiner Nähe Zen Schulen. Zen ist eine Richtung im Buddhismus. Meditation und Achtsamkeit stehen  im Mittelpunkt der Praxis. Wir versuchen, im gegenwärtigen Augenblick präsent zu sein, sei es bei der Zen-Meditation in der Konzentration auf die Haltung und Atmung, sei es bei allen anderen Tätigkeiten des Alltags. Die Wirklichkeit ist hier und jetzt.

Der Mensch ist frei geboren, und überall liegt er in Ketten.Jean-Jacques Rousseau

Jetzt wünsche ich viel Spaß beim Üben.

Hast du Fragen rund um eine natürliche gesunde Lebensweise und Ernährung? dann nutze doch einfach unser Chat tool oben rechts in der Ecke. Sind wir einmal nicht erreichbar, werden wir dir schnellst möglich antworten.

Folgen uns auf deinem sozialen Medium